Dragon Age 2 | Kreaturen in Dragon Age Origins

Kreaturen in Dragon Age Origins

OGER

Oger sind Vorboten der schlimmsten Kreaturen der Dunklen Brut, die sich erst dann zeigen, wenn die Verderbnis unmittelbar bevorsteht. Diese gewaltigen, von unglaublicher Stärke und Zähigkeit angetriebenen Hünen überragen das Schlachtfeld und sind in der Lage, ganz allein einen kompletten gegnerischen Trupp zu vernichten. Ihre überragende Kraft erlaubt es ihnen, Steine aus Bauwerken zu ziehen und diese auf ihre Gegner zu schleudern oder sie allein durch einen gewaltigen Schlag auf den Boden zu Fall zu bringen. Und auch diejenigen, die sich in ihre Nähe wagen, sind alles andere als sicher. Viele ebenso mutige wie törichte Krieger wurden von den Pranken eines Ogers zerquetscht oder unter dessen Füßen zermalmt. Es ist deshalb kaum verwunderlich, dass der gigantische Oger einer der gefürchtetsten Vertreter der Dunklen Brut ist, dessen markerschütterndes Gebrüll selbst die erfahrensten und zähesten Krieger vor Angst erzittern lässt.

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ARKANER SCHRECKEN

Jedes Kind weiß, dass eine Abscheulichkeit ein Wesen ist, das entsteht, wenn ein Dämon von einem Magier Besitz ergreift. Nur wenige wissen allerdings, dass auch nach dem Tod eines Magiers noch die Gefahr besteht, besessen zu werden. Da Dämonen häufig nicht zwischen den Lebenden und den Toten unterscheiden können, übernehmen sie mit Freuden die Kontrolle über jeden Körper, dessen sie habhaft werden können. Diese Tatsache erklärt auch, warum die Kirche das Ritual der Einäscherung eingeführt hat. Wenn ein Dämon des Hochmuts von der Leiche eines Magiers Besitz ergreift, entsteht dabei eine besondere Abscheulichkeit, die Arkaner Schrecken genannt wird. Dieses mächtige Wesen besitzt sowohl den erschreckenden Wahnsinn, der die meisten Untoten befällt, als auch die magische Kraft, über die der Magier zu seinen Lebzeiten verfügt hat. Auch wenn der Arkane Schrecken nicht annähernd so mächtig ist, wie eine durch einen lebenden Magier entstandene Abscheulichkeit, gebietet er doch häufig sowohl über Blutmagie als auch über andere auferstandene Tote.

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VERZEHRENDER TOTER

Wenn Dämonen durch den Schleier in unsere Welt kommen, suchen sie nach dem, was sie am meisten begehren: dem Leben. Da sie allerdings nicht in der Lage sind, zwischen toten und lebenden Wesen zu unterscheiden, ergreifen viele Dämonen auch von den Körpern der Toten Besitz. Die Gefangenschaft in einem leblosen Leichnam treibt diese Dämonen in den Wahnsinn und lässt sie diejenigen angreifen, die wirklich am Leben sind.
Ein verzehrender Toter ist ein Leichnam, von dem ein Dämon der Völlerei Besitz ergriffen hat. Er hat einen unstillbaren Appetit und ernährt sich von allem Lebendigen, das er finden kann. Viele dieser Wesen verfügen über die Fähigkeit, ihren Gegnern das Leben auszusaugen.

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Hochdrachen

Es heißt, einst hätten Drachen die Himmel über Thedas beherrscht. Die gewaltigsten unter ihnen waren die Alten Götter, die der Legende nach versucht hatten, die Menschheit zur Abkehr vom Erbauer zu verleiten, und von diesem für ihren Verrat unter der Erde eingekerkert wurden. Ihre Kinder waren die geflügelten Bestien, die von den Magistern des Reiches von Tevinter so sehr verehrt wurden, dass jede Statue des Landes das Bildnis eines Drachen trug. In späteren Zeitaltern sollen Drachenjäger aus Nevarra diese Spezies ausgelöscht haben. Sie haben sie wegen ihrer Knochen gejagt, die in der Lage sind, mehr Verzauberungen aufzunehmen, als jedes bekannte Metall. Am Ende des Gesegneten Zeitalters jedoch erhob sich im Frostgipfel-Gebirge ein Hoher Drache, der das Hochland mit einer Spur der Verwüstung überzog. Ihm zu Ehren erhielt das folgende Zeitalter seinen Namen. Und da ein Hoher Drache nur dann derart wütet, wenn er bereit ist, seine Eier zu legen, wird diese Sichtung gewiss nicht die letzte gewesen sein.

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